Pilates im Business

Warum?

Muskeln tendieren dazu, zu erschlaffen, wenn sie zu wenig benutzt werden. Das gilt auch für die Tiefenmuskulatur in unserer Körpermitte. Erst gehen wir in die Breite und dann zwickt es manchmal im Rücken. PILATES bietet eine alltagstaugliche Alternative zur jährlichen Super-Sommer-Diät. Muskeln werden trainiert, indem sie gefordert werden. Ob das bei körperlicher Arbeit, im Fitness-Studio oder sonst wo passiert, ist dem Muskel egal. Die Tiefenmuskulatur im Taillen- und Hüftbereich lässt sich fast immer und überall ganz einfach trainieren: Ausatmen und Beckenboden etwas anspannen, Bauchnabel sanft zur Wirbelsäule ziehen, normal weiteratmen und diese Aktivierung halten. Je öfter und je länger Sie das tun, umso besser. Eine aktive Rumpfmuskulatur erfüllt primär die Aufgabe, die Wirbelsäule zu stützen und ihre natürliche Beweglichkeit zu erhalten. Dass sie gleichzeitig die Taille über der Badehose gut aussehn läßt, ist eigentlich ein Nebeneffekt. Leider fördert unser modernes Leben meist das Gegenteil: die Bauchmuskeln hängen schlaff und die Rückenmuskeln verkürzen sich. Das führt zu Fehlhaltungen, die unschön aussehen. Das Ungleichgewicht von Bauch- und Rückenmuskeln wirkt sich außerdem ungünstig auf die Vitalität des Beckenbodens aus, der wiederum auch im Liebesleben eine tragende Rolle spielt.

Das AHA-Erlebnis

Ein nachhaltiger Trainingserfolg braucht zuerst ein ordentliches Aha-Erlebnis: Nehmen Sie den Gürtel Ihres Bademantels und ziehen Sie Ihren Nabel im Stehen leicht ein. Legen Sie den Gürtel dann nicht zu eng um Ihre Taille. Jetzt knien Sie sich auf das rechte Knie und berühren Sie mit dem rechten Daumen die linke große Zehe. Der Test: Wenn die Tiefenmuskulatur trainiert ist, ist der Gürtel weiterhin locker. Spannt der Gürtel, heißt das, dass Sie Ihre Wirbelkörper und Bandscheiben unter Druck setzen.